HNO Arzt Hockenheim, Schwetzingen - Hals- Nasen- Ohrenarzt, Dr. med. Martin Lindenberger

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Standort Hockenheim
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Diagnostik

Hörprüfungen (Audiometrie)

Hörtest

Das Ziel audiometrischer Untersuchungen ist das Erkennen und die quantitative Beschreibung einer Hörstörung. Es stehen hierfür subjektive und objektive Verfahren zur Verfügung.

Die Auswahl des für einen individuellen Patienten sinnvollsten und günstigsten Verfahrens richtet sich u.a. nach Alter, Begleiterkrankungen und Wortschatz.

Subjektive audiometrische Verfahren

Stimmgabelprüfung

Stimmgabelprüfung

Die Stimmgabelprüfung (in der Regel a1, 440 Hz) erlaubt mit einfachsten Mitteln eine Aussage über eine mögliche Seitendifferenz des Hörvermögens im untersuchten Frequenzbereich und eine Zuordnung zu Strukturen des Innen- bzw. Mittelohres.

Die Stimmgabelprüfung kann darüber hinaus auch zur Plausibilitätskontrolle eines Sinustonaudiogrammes herangezogen werden.

Der AT 900
Hörprüfgerät

Sinustonaudiometrie

Im Rahmen der Sinustonaudiometrie werden dem Patienten Sinustöne im Frequenzbereich zwischen 125 Hz und 10 kHz über Kopfhörer oder Knochenleitungshörer angeboten. Der Patient soll dabei dem Untersucher die akustische Wahrnehmung bei der niedrigsten Intensität signalisieren.

Sprachaudiometrie

Die Sprachaudiometrie ergänzt die Sinustonaudiometrie im Rahmen der Diagnostik einer Innenohrschwerhörigkeit, der Hörgeräte-Anpassung und der Begutachtung.

Hiefür ist eine gute Beherrschung der deutschen Sprache Grundvoraussetzung. Dem Patienten werden hierbei in Gruppen getrennt Einsilber und zweistellige Zahlen angeboten, die dieser wiederholen soll. Damit wird der Hörverlust für Zahlen in dB und die prozentuale Diskrimination von Einsilbern bei verschiedenen Intensitäten (typischerweise bei 60, 80 und 100 dB) ermittelt.

Bei den subjektiven audiometrischen Verfahren ist zu beachten, dass die Genauigkeit der Messung nicht nur vom eingesetzten Audiometer, sondern zum großen Teil auch von der Konzentration des Patienten auf den Höreindruck und seiner Reaktionsgeschwindigkeit abhängig ist. Die Konzentration und das Interesse des Patienten während der Untersuchung wachzuhalten und die Reaktionsgeschwindigkeit korrekt einzuschätzen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Untersuchers.

Die Mitarbeiterinnen unserer Praxis befinden sich daher in einem kontinuierlichen Prozess der internen und externen Schulung, um audiometrische Untersuchungen auf konstant hohem Niveau durchführen zu können.

Als Patient können Sie zu einer präzisen und erfolgreichen Durchführung eines Hörtests in unserer Praxis beitragen, indem Sie uns frisch und ausgeruht aufsuchen, genügend Zeit für eine ausführliche Untersuchung zur Verfügung haben und versuchen, die Instruktionen bezüglich des Ablaufes der Hörprüfung genau umzusetzen.

Objektive audiometrische Verfahren

Die objektiven audiometrischen Verfahren sind nicht auf präzise Angaben des Patienten angewiesen, erfordern dennoch eine gewisse Kooperation. Objektive audiometrische Verfahren können ab dem Zeitpunkt der Geburt erfolgreich zur Verifizierung, Quantifizierung und Lokalisation einer Hörstörung eingesetzt werden.

Tympanometrie (Impedanzmessung)

Tympanometrie

Mit der Tympanometrie wird der Widerstand des Trommelfells gegenüber einer Auslenkung gemessen. Diese Messung erlaubt eine Aussage über die aktuellen Druckverhältnisse in den Räumen des Mittelohres und mögliche Flüssigkeitsansammlungen.

Die Ergebnisse der Tympanometrie liefern Erklärungen für mögliche Ursachen einer Mittelohrschwerhörigkeit.


Otoakustische Emissionen

Otoakustische Emissionen (OAE) sind Schallaussendungen des Innenohres, die mit empfindlichen Mikrophonen im äußeren Gehörgang gemessen werden können. Man unterscheidet zwischen spontanen otoakustischen Emissionen und evozierten, d.h. durch Einwirkung eines äußeren Schallereignisses ausgelösten otoakustischen Emissionen. Mit den OAE lassen sich Funktionsstörungen der äußeren Haarzellen des Innenohres gezielt erfassen. Diese Haarzellen sind bei einer Innenohrschwerhörigkeit in der Regel als erste geschädigt.

Otoakustische Emissionen eigenen sich besonders als Screeningmethode zur Erkennung frühkindlicher Hörstörungen.

ERA (elektrische Reaktionsaudiometrie)

Objektives audiometrisches Verfahren

Mittels ERA ist eine objektive Diagnostik der Art und des Ausmaßes einer Schädigung im Bereich der gesamten Hörbahn zwischen peripherem Hörorgan und auditorischem Cortex möglich. Technisch handelt es sich bei der ERA um die Ableitung eines EEG (Elektroencephalogramm) unter akustischer Stimulation über einen Kopfhörer.

Unsere Praxis verfügt über die Möglichkeit zur Durchführung sämtlicher o.a. audiometrischer Untersuchungsverfahren.

Die Sinuston- und Sprachaudiometrie führen wir mit einem digitialen Computeraudiometer (Auritec AT 900) durch, der uns eine sofortige Quantifizierung des prozentualen Hörverlustes und einen Vergleich mit Voraudiogrammen ermöglicht.

Die audiometrischen Befunde erlauben uns die Planung einer therapeutischen Strategie zur Verbesserung einer bestehenden Hörminderung mit konservativen, physikalischen, operativen oder apparativen Mitteln.

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